
Die Freizeitschule
ist ein freies Kultur- und Bildungszentrum auf der Grundlage von Anthroposophie und Waldorfpädagogik. Eine umfassende Menschenbildung durch Künstlerisches, Soziales, Pädagogisches und Heilendes ist Gestaltungsgrundlage und Inhalt dieser Arbeit.
Die Freizeitschule ging 1975 aus dem Gründungsimpuls des Waldorfschulvereins Mannheim als eine pädagogisch geführte Freizeitbetreuung für Kinder hervor. In den ersten Jahren nach ihrer Gründung war sie ausschließlich eine Einrichtung der außerschulischen Jugendbildung.
Mit dem Einzug 1981 in ein eigenes Haus auf dem Gelände des Waldorfschulvereins - mit Ateliers, Werkstätten, Gruppen- und Seminarräumen, Saal, Teestube und Außengelände - erfuhr das Modell eine Weiterentwicklung zum freien Kulturzentrum. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, davon viele Eltern, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen begegnen sich hier bei handwerklich-künstlerischen oder seminaristischen Aktivitäten. Es ist ein Ort für ein freiheitliches, selbstbestimmtes Lernen geschaffen worden.
Die Freizeitschule ist bundesweit und über die Grenzen
hinaus ein vielbeachtetes und impulsierendes Modell geworden, unter anderem
auch dafür, wie eine Schule (hier die Mannheimer Waldorfschule) sich
sozialen und kulturellen Aufgaben stellen kann.
Der Verein für Sozial- und Kulturpädagogik ist Träger der Freizeitschule.
