Ausstellungen

Ausstellungen verschiedenster Exponate geben uns immer wieder den Anstoß, unser Verständnis für Kunst zu erweitern und unsere eigene Urteilskraft zu stärken. Die in den Kursen bearbeiteten Themen werden durch Anschauungsmaterial vertieft - die Kreativität der Betrachtenden und der Kunstschaffenden wird angeregt.
Die ausgestellten Bilder und Plastiken müssen sich mit den Gegebenheiten im Haus arrangieren. Immer wieder wird erlebt, wie der Ort, der Raum FreiZeitSchule, durch die wechselnden Exponate eine qualitative Veränderung erfährt.
Dabei ist zu beachten, dass die FreiZeitSchule keine Kunstgalerie im engeren Sinne betreibt.

 


27.11.2016 - 19.2.2017: Frauenrat im Arbeitszentrum Frankfurt

Wanderausstellung "Friedensimpulse von Frauen"

Die Ausstellung des Frauenrats im Arbeitszentrum Frankfurt zeigt 14 Frauen, die sich für den Frieden einsetzten, auf Schautafeln mit Foto, mit einem kurzen Text zum Lebenswerk, Eckdaten und Zitaten.
Darunter befinden sich unter anderen die Friedensnobelpreisträgerinnen Bertha von Suttner, Alva Myrdal und Mutter Teresa, die Widerstandskämpferin Sophie Scholl, die Politikerinnen Rosa Luxemburg und Petra Kelly sowie die Künstlerinnen Käthe Kollwitz und Christa Wolf. All diese Biographien zu entdecken oder wieder zu aktivieren, war für die Autorinnen sehr bereichernd und beglückend.
Ergänzt werden diese Porträts durch Informationen zu noch lebenden Friedensaktivistinnen (darunter Ute Craemer) und zu Frauenfriedenskongressen, die über die Kriegsschranken hinweg vor allem zwischen 1899 und 1932 organisiert wurden. Eine Tafel behandelt Friedensimpulse aus der Anthroposophie und stellt in dem Zusammenhang die ehemaligen Vorstandsmitglieder Elisabeth Vreede und Ita Wegman vor. Eine weitere Tafel befasst sich mit den Themen Frauen – Frieden – Freiheit und lässt dabei Rudolf Steiner, Rosa Mayreder und Doris Lessing zu Wort kommen.
Die Porträts der Frauen zeigen, wie unterschiedlich ein Friedensengagement aussehen kann. Beispielsweise wurde der Friedensnobelpreis durch Bertha von Suttner angeregt, die in einer weltweiten Friedensbewegung tätig war. Rosa Mayreder begründete ihre politische Tätigkeit in der Frauenfriedensbewegung auch aus ihren Beobachtungen und Theorien zum Geschlechterkampf. Die soziale Ungerechtigkeit als potentielle Kriegsursache befeuerte Rosa Luxemburg und Clara Zetkin in ihrem politischen Kampf, während Alva Myrdal und Petra Kelly Jahrzehnte später die atomare Aufrüstung vor allem als Bedrohung des Friedens erlebten. Die zwei jungen Mädchen Sophie Scholl und Cato Bontjes van Beek gingen in einer kriegstreibenden Diktatur für die Freiheit in den Tod, Ulrike Meinhofs Idealismus führte vom Friedensengagement ebenfalls in den Widerstand im Untergrund, aber dann in die Sackgasse des Terrorismus. Käthe Kollwitz setzte ihr ganzes künstlerisches Potenzial ein, um die Schrecken von Krieg, Hunger und Armut zu zeigen. Die Mystikerinnen Simone Weil und Mutter Teresa lebten mit den Ärmsten der Armen und versuchten, im Unruheherd den Frieden zu finden. Christa Wolf konnte über das Ventil des Schreibens in ihrer inneren Opposition zur DDR ausharren.
Es ist eine Galerie geworden, die an Frauen erinnern möchte, die über ihr Geschlecht, ihren Stand, ihre Nation, ja ihr Volk hinauswuchsen, ja, die ganze Menschheit rückte ins Bewusstsein. Besonders berührend tritt das bei Käthe Kollwitz zutage, die eine Frau zeichnete, die alles Leid der Welt sieht und das innerlich trägt. Das heißt: ein Mensch stellt sich dem Leid der anderen und kann nicht mehr glücklich nur für sich genießen. Er versucht zu tragen, was letztlich nur ein Gott tragen kann. Dies ist das "Titelbild" der Ausstellung geworden.
Dem Frauenrat gehören an: Gabriele Ditze-Brauckmann, Britta Hoffmann, Hannelore Honsel, Verena Klee, Petra Kühne, Barbara Messmer, Angelika Oldenburg, Sigrid Speckhardt, Ursula Weiss, Magdalena Zoeppritz

Dauer der Ausstellung: 27.11.2016 – 19.2.2017
Vernissage: Sonntag, 27.11.2016 um 11 Uhr
Einführende Worte von Barbara Messmer, Mitglied im Frauenrat


13.3. – 5.5.2017: Maria Hauck

Seelenbilder

Maria Hauck geboren 1954 in Siebenbürgen, Rumänien, 1970  übersiedelt nach Deutschland.
Ausbildung in der Massage nach Dr. S. Pressel bei Lies Pressel.
Ausbildung zur anthroposophischen Kunsttherapeutin (Freie Kulturschule Karlsruhe).
Kunsttherapeutische Arbeit in der Asklepiosklinik Germersheim, Seniorenheim Lambrecht,Johanneshaus Öschelbronn, Klinik Öschelbronn.
Bilderausstellung in der Christengemeinschaft Mannheim.
Dauer der Ausstellung: 13.3. – 5.5.2017
Vernissage: Sonntag, 19.3.2017 um 11 Uhr


9.5. – 26.7.2017: Marion Musch

Engelbilder

Die Engel-Bilder von Marion Musch sind meist zurückhaltend, mehr in der Andeutung auf extrem schmalen und hohen Leinwänden dargestellt. Bevorzugte Maltechnik der Künstlerin ist Eitempera.
Die Bilder entstanden in der Auseinandersetzung mit Texten und Gedichten bekannter Engel-Lyriker(innen) von Rose Ausländer bis Rainer Maria Rilke.
Neben den großformatigen Bildern sind serielle graphische Arbeiten und Engel-Ikonen in der Ausstellung zu sehen.

Marion Musch – Künstlername MaMuK – ist Jahrgang 1969 und stammt aus Esslingen am Neckar.
Von 1991 bis 1995 absolvierte sie ein Studium der Malerei und Kunsttherapie an der Alanus-Hochschule in Alfter. Seit ihrem Abschluss ist sie als freie Künstlerin tätig. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Einzel-und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland zu sehen. Das Bild "Fenster zum Meer" gehört seit 1997 zur Kreis-Kunst-Sammlung des Landkreises Esslingen. MaMuK ist Veranstalterin der "arte-sono 2017", einer interdisziplinären Messe für musische und bildende Künste in Stuttgart.

Dauer der Ausstellung:
9.5. – 26.7.2017
Vernissage: Freitag, 19.5.2017 um 19 Uhr

 

 


4.12.2017 – 9.2.2018: Jie Shang

Fantastische Natur in Farbe

Jie Shang wurde in Tianjin China geboren und seit 1984 lebt sie in Deutschland. Sie studierte zur Dipl. Wirtschaftsingenieurin und promoviert in Wirtschaftsinformatik in RWTH Aachen. Seit 1995 arbeitet sie als Software-Entwicklerin bei SAP SE.
Sie interessiert sich in ihrer Kinderzeit an der chinesischen Malerei. 2006 begann sie zu zeichnen und in Aquarell zu malen. Seit 2010 besucht sie verschiedenen Kurse an Volkshochschulen (VHS), z.B. bei Ingrid Westermann, Helga Lang von der VHS Südliche Bergstraße und Herrn Wolfgang Beck von der VHS Schwetzingen. Sie malt überwiegend Landschaft, Blumen und Stillleben in Aquarell und Acryl im realistischen Stil. Immer wenn es möglich ist, malt oder zeichnet sie frei in der Natur. Die fantastische Natur ist die Quelle ihres inneren Lebens. Sie versucht, die Natur und ihre inneren Bilder in Farben auszudrücken. Sie hat bereits an verschiedenen Gruppenausstellungen von der VHS Südliche Straße teilgenommen und hatte zwei Einzelausstellungen: 2016  in Wiesloch und 2017 in Talheim.

Dauer der Ausstellung: 4.12.2017 – 9.2.2018